Bedeutung der Spirometrie bei der Früherkennung von Atemwegserkrankungen
Th. Hausen · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1985 · Heft 02 · S. 59-63
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei routinemäßiger Anwendung der Spirometrie in der Allgemeinpraxis fanden sich unter 301 Patienten in 31 % Ventilationsstörungen, die zuvor nicht bekannt waren. Als latente Obstruktion wurde ein positiver Broncholysetest bei normalen Lungenfunktionswerten bezeichnet; dieser Befund ergab sich bei 67 Patienten. Bei gezielter Befragung konnten Risikofaktoren für eine Atemwegskrankheit eruiert werden, wenngleich kein Leidensdruck bestand. Bei routinemäßiger Anwendung der Kombination von Spirometrie und Broncholysetest ist somit eine latente Obstruktion in der Praxis leicht zu erkennen. Die Diagnose…