Überwachung und Therapie des erhöhten intrakraniellen Drucks
Engelhard, K.; Werner, C.; · Anästhesiologie & Intensivmedizin, Supplement, DIOmed Verlag GmbH · 2008 · Heft 5 · S. 258 bis 268
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Basistherapie von Patienten mit neuronaler Schädigung zielt darauf ab, den intrakraniellen Druck (ICP) unterhalb von 20 mmHg und den zerebralen Perfusionsdruck innerhalb des Bereichs von 50-70 mmHg zu halten. Der erhöhte ICP kann über eine Gabe von Osmodiuretika (Mannitol, hypertone NaCI-Lösung), eine Vermeidung hypoosmolarer Lösungen und eine Optimierung der Lagerung therapiert werden. Falls diese Maßnahmen nicht ausreichend sind, besteht die Option eines Barbituratkomas (bei stabiler Hämodynamik), einer milden Hypothermiebehandlung, einer milden Hyperventilation und der Dekompressionskraniekto-rnle.