Duodenalpolypen: Häufigkeit, histologisches Substrat und Bedeutung
W. Höchter, J. Weingart, H.-J. Seib, R. Ottenjann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1984 · Heft 31/32 · S. 1183-1186
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Seit 1973 wurden bei über 25 000 Ösophago-Gastro-Duodenoskopien 378 Duodenalpolypen endoskopisch-bioptisch nachgewiesen; dies entspricht einer Häufigkeit von 1,5 %. Am häufigsten fanden sich Magenschleimhautheterotopien (35,7 %) und sogenannte entzündliche Polypen (35,2 %), danach folgten Hyperplasien der Brunner-Drüsen (6,9 %), Lipidinseln (2,9 %) und lymphatische Hyperplasien (1,8 %). In 5,5 % ließ sich histologisch kein Korrelat für den endoskopischen Befund nachweisen. Die nicht-neoplastischen Polypen machen somit etwa 90 % der Duodenalpolypen aus, sind harmlos und verursachen im allgemeinen…