Perioperative Plasma-Antithrombinaktivität unter »Low-dose«-Heparin-Prophylaxe: Perioperativ erworbener Antithrombin-III-Mangel als Ursache für das Versagen der Heparin-Prophylaxe?
J. Kußmann, H. Hirche, R. Sengupta · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1983 · Heft 12 · S. 449-452
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im Plasma von 200 Patienten, die konsekutiv einem größeren elektiven abdominalchirurgischen Eingriff unter »Low-dose«-Heparin-Prophylaxe unterzogen wurden, wurde perioperativ die Antithrombin-III-Aktivität unter Verwendung eines chromogenen Substrates gemessen. Bei einem Ausgangswert von 10,9 ± 2 I. U./ml konnte in der postoperativen Phase im Mittel bei allen Patienten ein Absinken der Antithrombin-Aktivität im Plasma mit einem Minimum am zweiten postoperativen Tag beobachtet werden. Bei Patienten mit empirisch gesichertem erhöhtem Thromboembolierisiko, vor allem bei solchen mit einem Malignom un…