Kritische Evaluierung der fetalen Pulsoxymetrie im klinischen Einsatz
M. Kühnert, B. Seelbach-Göbel, M. Butterwegge · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2001 · Heft 05 · S. 290-296
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Schlussfolgerung Aus Gründen der Qualitätssicherung und der Patientensicherheit sollte die fetale Pulsoxymetrie als adjuvantes Verfahren zu CTG und FBA bei auffälligem intrapartalen CTG routinemäßig nur dann klinisch eingesetzt werden, wenn als conditio sine qua non die Sensorfixierung verbessert, die Anwendungsempfehlungen (Abb. ) grundsätzlich beachtet werden und prospektiv-randomisierte Studien objektive wissenschaftliche Daten geliefert haben. In der Hand des Erfahrenen lässt sich die intrapartale Überwachung und die Spezifität des CTG nach eigenen Studien schon heute verbessern.