Die prophylaktische Langzeitbehandlung affektiver Störungen mit Lithium, Valproat und Carbamazepin
Christiane Roick, Bernd Ahrens, Thomas Becker · Psychiatrische Praxis · 2001 · Heft Sup. 1 · S. 32-40
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Public-Health-Relevanz phasischer affektiver Erkrankungen (Morbidität, Mortalität, Lebensqualität, Kosten) ist groß. Deshalb werden Therapiestudien mit Lithium, besonders zum Routineeinsatz der Substanz und zu Kostenaspekten im Überblick diskutiert. Aktuelle Übersichten bestätigen die prophylaktische Wirksamkeit von Lithium bei bipolaren affektiven Störungen. Allerdings ist die Lithiumresponserate im Routineeinsatz (effectiveness) niedriger als in kontrollierten Studien (efficacy). Non-Compliance ist ein wichtiger Grund dafür. In neueren Studien ist die Lithiumresponserate zudem wahrscheinlic…