Die transkranielle magnetische Doppelstimulation zur Beurteilung kortikokortikaler Inhibition und Fazilitierung
J. D. Rollnik, Sabine Siggelkow, J. Däuper, Cornelia Moll, A. R. Kossev, R. Dengler · Klinische Neurophysiologie · 2001 · Heft 01 · S. 26-29
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung EINLEITUNG: Die transkranielle magnetische Doppelstimulation stellt ein Verfahren dar, mit dem die noninvasive Beurteilung intrakortikaler Inhibitions- und Fazilitierungsmechanismen möglich wird. Dazu erfolgt zunächst eine unterschwellige und nach einem festgelegten Interstimulusintervall (ISI) eine überschwellige transkranielle Magnetstimula-tion (TMS) zur Generierung von motorisch evozierten Potenzialen (MEP). Während kurze ISI (< 6 ms) zu einer Depression von MEPs führen, können ISI zwischen 6 und 20 ms eine Fazilitierung hervorrufen. METHODIK: Wir führten eine Doppelstimulation bei zehn gesun…