»Mein Tod gehört mir« - Überlegungen zu den Möglichkeiten und Grenzen einer Patientenverfügung
Fonk, P.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2008 · Heft 2 · S. 103 bis 113
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Lebenserhaltende oder lebensverlängernde intensivmedizinische Maßnahmen dürfen sowohl nach einschlägigen Urteilen des Bundes-gerichtshofes als auch gemäß den Richtlinien der Bundesärztekammer zur Sterbebegleitung unterlassen oder gar nicht erst begonnen werden, wenn dies dem Willen des Patienten entspricht. Solange der Patient selbst äußerungsfähig ist, erscheint diese Auffassung relativ unproblematisch und lässt sich mit innerer Folgerichtigkeit aus dem Recht des Menschen auf freie Selbstbestimmung ableiten. Wie aber verhält es sich dann, wenn der Patient selbst nicht mehr in der Lage ist, seinen aktuellen Will…