Korrekte Voraussage eines sehr guten Outcomes nach Schädel-Hirn-Trauma durch multimodale EP bei klinisch und neuroradiologisch infaust erscheinendem Befund
M. Gelzenlichter, E. Maurer, P. Milewski, J. Nothwang · Aktuelle Traumatologie · 2002 · Heft 02 · S. 87-92
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Vorgestellt wird der ungewöhnlich positive Verlauf eines schweren Schädel-Hirn-Traumas mit epiduraler Blutung und konsekutiver subtotaler oberer Einklemmung. Trotz infaust erscheinenden klinischen und neuroradiologischen Befunden, zeigten sich in den wiederholt abgeleiteten somatosensorisch evozierten Potenzialen (SEP) immer erhaltene Skalpantworten, und auch in den frühen akustisch evozierten Potenzialen (FAEP) waren stets alle fünf Peaks nachweisbar. Somit konnte eine mögliche Erholung des Zerebrums vorhergesagt werden. Der klinischen Besserung ging eine sukzessive Erholung der anfangs verzöger…