Zwangsstörung nach Schädel-Hirn-Trauma: Diagnostik und Therapie
Katarina Stengler-Wenzke, Ulrich Müller, Gabi Matthes-von-Cramon · Psychiatrische Praxis · 2003 · Heft 01 · S. 37-39
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein 18-jähriger Mann erlitt durch einen Autounfall ein schweres Schädel-Hirn-Trauma mit ausgedehnten intrazerebralen Verletzungen. Acht Monate nach einer neurologisch-neuropsychologischen Rehabilitation stellte sich der Patient mit klinisch relevanten Zwangshandlungen und -gedanken sowie mit gestörtem Impulsverhalten in der Sprechstunde für Zwangserkrankungen unserer Klinik vor. Unter der Behandlung mit einem Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI, Fluoxetin) kam es zu einer klinischen Besserung mit deutlicher Symptomremission. Das Auftreten von Zwangssymptomen nach traumatischer Hirnschädigung, ins…