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Die Therapie der Hysterie im 19. Jahrhundert - Wie stand die deutsche Psychiatrie zur Kastration?

T. Splett, H. Steinberg · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2003 · Heft 01 · S. 45-52

Dokument
1037816
CareLit-ID
Jahr
2003
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie
Autor:innen
T. Splett, H. Steinberg
Ausgabe
Heft 01 / 2003
Jahrgang 71
Seiten
45-52
Erschienen: 2003-01-01 00:00:00
ISSN
0720-4299

Zusammenfassung

Zusammenfassung Bis weit in das 19. Jahrhundert hatte sich an der aus der griechisch-römischen Antike überkommenen Therapie der „Hysterie”, jener inhomogenen Gruppe somatischer, neurologischer und psychiatrischer Symptome, nichts Wesentliches geändert. Diätetik, physikalische Anwendungen sowie kleinere chirurgische Eingriffe bestimmten die therapeutischen Maßnahmen dieser der Gynäkologie zugeordneten Erkrankung. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts zog man die Ovarektomie zur Behandlung der Hysterie heran. Insbesondere der Gynäkologe Alfred Hegar (1830 - 1914) versuchte, die Indikationsstellung dieser Operation auf E…

Schlagworte

Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie