Homozystein und Demenzerkrankungen
H. Kessler, S. Bleich, P. Falkai, T. Supprian · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2003 · Heft 03 · S. 150-156
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Homozystein stellt einen Risikofaktor für atherosklerotische Gefäßerkrankungen einschließlich zerebraler Makro- und Mikroangiopathie dar. Darüber hinaus wird auch ein Zusammenhang mit kognitiven Störungen einschließlich Alzheimer- und vaskulärer Demenz diskutiert. Eine Hyperhomozysteinämie könnte indirekter Marker eines einer kognitiven Störung zugrunde liegenden intrazellulären Vitaminmangels (Vitamin B12, Vitamin B6, Folsäure) sein, welcher aus einer verminderten Aufnahme oder aus einem gestörten Transport der Vitamine zum ZNS resultieren könnte. Eine weitere Möglichkeit ist ein direkter schädi…