Normale und pathologische Wasserdiffusion im Gehirn
K. Sartor, M. Hartmann, J. Fiebach, I. Harting, Th. Wilhelm, S. Heiland · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2003 · Heft 10 · S. 1317-1329
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die diffusionsgewichtete Magnetresonanztomographie (MRT) hat inzwischen einen festen Platz in der radiologischen Diagnostik bei Erkrankungen des Zentralnervensystems (ZNS). Sie misst die Molekularbewegung von Wasser und erlaubt so die Charakterisierung der Mikrostruktur von Geweben. Ihre wichtigste Anwendung ist derzeit in der Frühdiagnostik der zerebralen Ischämie. Hier markiert sie das geschädigte Gewebe schon kurz nach dem Gefäßverschluss und liefert außerdem für die Therapie entscheidende Informationen über das bedrohte Gewebe. Auch bei vielen anderen ZNS-Erkrankungen ist die diffusionsgewich…