Defektrekonstruktion bei Tumoren des Knochens und der Gelenke
M. R. Sarkar, L. Kinzl, E. Hartwig · Aktuelle Traumatologie · 2003 · Heft 05 · S. 215-227
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im Rahmen der Behandlung von Knochentumoren entstehen häufig Defekte, die einer Rekonstruktion bedürfen, da sie aufgrund ihrer Größe nicht spontan überbrückt werden. Dabei sind rekonstruktive Überlegungen nachrangig gegenüber den onkologischen Erfordernissen, die sich aus der histologischen Artdiagnose des Tumors, dessen Größe und Lokalisation ergeben. Für einen biologischen Defektaufbau werden autogene oder allogene Knochentransplantate eingesetzt, erstere bei langstreckigem Ersatz auch mit der Option einer vaskulären Anastomosierung. Bei diaphysärer Lokalisation stellt die Kallusdistraktion ein…