Östrogenabhängige Neoplasien - welche Bedeutung haben Estradiolmetaboliten
A O Mueck, H Seeger, T H Lippert · Zentralblatt für Gynäkologie · 2003 · Heft 11 · S. 458-466
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Estradiol kann zu Abbauprodukten metabolisiert werden, die selbst in sehr geringen Konzentrationen noch verschiedene, teils gegensätzliche Wirkungen entfalten, wie in eigenen Untersuchungen z. B. hinsichtlich (anti)angiogenetischer Wirkungen nachgewiesen. Spezifisch antikanzerogene Wirkungen werden dem 2-Hydroxyestron und vor allem 2-Methoxyestradiol zugeschrieben. Demgegenüber können 16α-Hydroxyestron und 4-Hydroxyöstrogene unter bestimmten Bedingungen genotoxische Eigenschaften entfalten. Ferner wird bei einigen Krebsarten eine erhöhte Produktion von wachstumsstimulierenden Estradiolmetaboliten…