„Bei uns wird gegessen, was auf den Tisch kommt …”
Manfred Cierpka, Michael Stasch · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2004 · Heft 01 · S. 52-56
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Abstract Auf dem Hintergrund der entwicklungspsychologischen Dimension der frühen Interaktionen im Kontext des Fütterns wird die beziehungsregulierende Funktion des Essens innerhalb der Familie dargestellt. Die anorektische Nahrungsverweigerung wird als Symptom einer dysfunktionalen familiären Beziehungsdynamik verstanden, deren typische klinische Manifestationen Ansatzpunkte einer familientherapeutischen Intervention sein können. Klinische und empirische Befunde bilden die Grundlage für das vorgestellte dreistufige Konzept einer Familientherapie der Magersucht, welches die Arbeit am Symptom und die Arbeit an de…