HLA-G-Dimerisierung über Disulfid-Brückenbildung auf der Zellmembranoberfläche; KIR2DL4 ist nicht der vermutete HLA-G-Rezeptor
MM Valter, J Boyson, P Mallmann, JL Strominger · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2003 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: HLA-G ist ein nicht klassisches MHC-Klasse-I-Molekül, im Wesentlichen exprimiert im extravillösen invadierenden Trophoblasten. Es weist einen eingeschränkten Polymorphismus und eine trunkierte zytoplasmatische Domäne auf. Seine in vivo Struktur, sein physiologischer Rezeptor sowie seine Funktion sind weitgehend unbekannt. Methodik: HLA-G cDNA wurde aus der JEG-3-Zelllinie kloniert und in E.coli exprimiert, das resultierende HLA-G-Protein dann aufgereinigt und mit β2-Mikroglobulin plus Bindungspeptid in nativ gefaltetes Protein transferiert. Monoklonale Maus-Antikörper wurden generiert sowohl gegen…