Gerinnungsstörungen als zusätzliche Risikofaktoren für Blutungen bei M. Osler (HHT)
A Cerra Wollstein, BJ Folz, JA Werner · Pädiatrische Praxis · 2004 · Heft 01
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die hereditäre hämorrhagische Telangiektasie (HHT), auch Morbus Osler-Rendu-Weber genannt, ist eine Erbkrankheit, welche mit multiplen arteriovenösen Malformationen im Bereich der Schleimhaut, der Haut und der parenchymatösen Organe (Leber, Lunge, Gehirn) einhergeht [1]. Epistaxis stellt bei mehr als 90% der Patienten das Leitsymptom der Erkrankung dar [2]. Sowohl nasale als auch gastrointestinale Blutungen können zu chronischen, substitutionsbedürftige Anämien führen. Eine Behandlung der Blutungen kann sich derart schwierig gestalten, dass die Frage gerechtfertigt ist, in wie fern Gerinnungsstörunge…