Stellenwert der 3D-Sonographie für die pränatale Diagnostik des Seckel-Syndromes – Eine Kasuistik
F Auffermann, E Steiner, T Tralau, H Sedlaczek, F Bahlmann · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: 1960 beschrieb Seckel erstmals ein komplexes Fehlbildungssyndrom, das sich durch Mikrocephalus, intrauterine Wachstumsrestriktion, Mikrognathie, prominente „vogelartige“ Nase, flaches Gesicht und große hervorstehende Augen mit abwärtsgerichteten Lidspalten auszeichnet. Die Inzidenz dieses seltenen autosomal-rezissiv vererbten Syndromes wird auf 1/10 000 bis 1/100 000 Geburten geschätzt. Ziel dieser Kasuistik ist eine Gegenüberstellung von 2D-Sonographie und 3D-Sonographie in Bezug auf die pathoanatomischen Befunde des Seckel-Syndromes. Kasuistik: 28-jährige IG/ 0P. Überweisung in der 28+4 SSW wegen i…