Serum-Prolaktin als neuer pathogenetischer Faktor bei Präeklampsie
R Faber, H Stepan, T Lohmann, H Wallaschofski · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Für die Entstehung einer Präeklampsie und/oder intrauterinen Wachstumsretardierung werden neben einer Vielzahl von pathogenetischen Faktoren auch die angeborene oder erworbene Thrombophilie diskutiert. Erhöhte Thrombozyten-Aktivität könnte zu erhöhter Freisetzung von inflammatorischen Mediatoren, Leukozyten-Aktivierung und konsekutiver endothelialer Dysfunktion bei Präeklampsie führen. Eigene Untersuchungen konnten zeigen, dass Prolaktin ein unabhängiger Coaktivator der Thrombozyten-Aktivierung während der Schwangerschaft ist. In einer Pilotstudie untersuchten wir die Prolaktin-abhängige ADP-induzierte Thrombozy…