Das Konzept der „reversed“ arthroskopisch subakromialen Dekompression (ASD) in der Behandlung der Rotatorenmanschettenmassenruptur
MT Scheibel, S Lichtenberg, P Habermeyer · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 2003 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die vorliegende prospektive Studie untersucht das Konzept der „reversed“ arthroskopisch subakromialen Dekompression (ASD) in der Behandlung der Rotatorenmanschettenmassenruptur. Die „reversed“ ASD beinhaltet ein arthroskopisch subakromiales und glenohumerales Debridement, eine Tenotomie der langen Bizepssehne sowie eine arthroskopische Tuberkuloplastik unter gleichzeitiger Erhaltung der Integrität des korakoakromialen Bogens. Bei 22 Patienten (DA 69 Jahre) konnte nach einem mittleren Follow-up von 40 Monaten ein signifikanter Anstieg des alterskorrigierten Constant-Scores von präoperativ 65,9% auf 90,6% (p