Intraläsionale Elektrochemotherapie – ein neuer Ansatz für die Behandlung von soliden Tumoren der Haut und Schleimhäute
U Reinhold, T Plath · Aktuelle Dermatologie · 2003 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Elektrochemotherapie definiert den Einsatz eines Zytostatikums in Kombination mit der kurzfristigen Anlage eines elektrischen Feldes in einer zu behandelnden Tumorregion. Das Tumorgewebe wird über einen kontrollierten elektrischen Impuls einer spezifizierten Spannung ausgesetzt und hierdurch ein vorübergehender Anstieg der Membrandurchlässigkeit erzielt. Vor der erzielten Elektroporation wird in der Tumorregion ein Zytostatikum intraläsional appliziert, dass über die nachfolgende Spannung eine hohe intrazelluläre Konzentration in den Tumorzellen erlangt. Tierexperimentelle und erste klinische Untersuchungen…