Strabisme surso-adducteur décompensé
G Klainguti · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2004 · Heft 05 · S. 298-303
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Strabismus sursuadductorius ist eine ein- oder beidseitige okulomotorische Störung, charakterisiert durch eine Hyperphorie-Hypertropie in Adduktion, eine unbewusste Kopfzwangshaltung mit Drehung und Neigung zur gesunden Seite, eine konkomitante vertikale Deviation in Adduktion, eine mäßige subjektive Exzyklorotation, einen positiven Kopfneigetest nach Bielschowsky-Nagel. Es handelt sich um eine nicht paretische Störung, welche im angloamerikanischen Sprachgebiet „congenital fourth cranial nerve palsy” genannt wird. Das Phänomen ist oft während der jungen Jahre kompensiert und manifestiert sic…