Aktuelle Anwendungen und mögliche zukünftige Applikationen der Magnetisierungstransfer-Technik in der Neuroradiologie
S. Hähnel, G. Jost, M. Knauth, K. Sartor · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2004 · Heft 02 · S. 175-182
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Magnetisierungstransfer-(MT)-Technik ist ein spezielles MRT-Verfahren, mit dem selektiv das MR-Signal der an Makromoleküle gebundenen Protonen unterdrückt werden kann. Die wichtigsten Anwendungen dieser Technik in der Neuroradiologie sind der Nachweis von subtilen Veränderungen in ansonsten normal erscheinender weißer Hirnsubstanz, wie z. B. bei Multipler Sklerose (MS), Waller'scher Degeneration und Hydrozephalus, die Differenzierung von Läsionen der weißen Substanz, die durchgängig hohes Signal auf T2-gewichteten MRT-Aufnahmen zeigen, wie z. B. MS-Plaques, Hirninfarkte oder Hirnödem, die Ver…