Postoperative Astigmatismusentwicklung nach beidseitiger Implantation eines intravitrealen Medikamententrägers bei Non-Hodgkin-Lymphom-assoziierter CMV Retinitis
M Hör, M Müller, F Koch, LO Hattenbach · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Verwendung intravitrealer Medikamententräger (Vitrasert) zur Therapie schwerer Erkrankungen des hinteren Augenabschnitts ist eine verbreitete Methode, um den Patienten die tägliche i.v.-Infusion zu ersparen. Bisher wurde den Auswirkungen der intravitrealen Medikamententräger auf Veränderungen der brechenden Medien keine Beachtung geschenkt. Methoden: Hier werden die prä- und post-operativen klinischen Daten (Visus, Astigmatismus, -induktion) eines Patienten zusammen-gestellt, der bei bestehender Immunsuppression wegen einer CMV-Retinitis an beiden Augen ein Vitrasert implantiert bekam. Die Nachu…