Felsenbeinversuche zur Idee einer „endostealen“ Elektrodenplatzierung für Cochlear Implantate bei Restgehör
HW Pau, D Behrendt, E Lehnhardt · Pädiatrische Praxis · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Cochlear Implants werden in zunehmendem Maße auch bei Patienten mit Restgehör eingesetzt, die mit Hörgeräten nicht ausreichend versorgt werden können. Im Idealfall könnte so durch Kombination von Hörgerät und Cochlear Implant eine bestmögliche Stimulation erreicht werden. Voraussetzung ist jedoch, dass das Restgehör durch schonene Implantationstechnik erhalten werden kann. Es war Lehnhardts Idee, das Risiko der Eröffnung des flüssigkeitsgefüllten Innenohres dadurch zu umgehen, dass ein extrem flach gestalteter Elektrodenträger zwischen Ligamentum spirale und Endost der Schnecke eingeschoben wird. In ersten Felse…