Schwierige Differentialdiagnosen stressinduzierter Skelettveränderungen
J Freyschmidt, A Sternberg · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2004 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die klassische Stressfraktur (fatigue-fracture) z.B. an der Tibia (ca. 60% aller Lokalisationen) stellt den Radiologen normalerweise nicht vor differentialdiagnostische Probleme. Schwierigkeiten können bei ungewöhnlichen Lokalisationen (Wirbelsäule, Sacrum, obere Extremität) auftreten, die Probleme sind jedoch mit Hilfe der zur Verfügung stehenden Schnittbildverfahren in der Regel gut zu lösen. Das gilt im übrigen auch für die sog. Insuffizienzfrakturen. Vor besondere Probleme wird der Radiologe jedoch bei stressinduzierten Veränderungen im fibroossären Übergang gestellt, denn sie können projektionsradiographisc…