Venöse Ursachen des Schlaganfalls
O Jansen, K Alfke, KA Karsten, T Straube, TS Thorsten · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2004 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Ausmaß der Hirnparenchymschädigung beim zerebralen Venenverschluss ist nicht nur vom Ort und der Länge der Thrombose abhängig. Der Parenchymschaden wird auch von der Okklusionsdauer, den individuellen anatomischen Gegebenheiten bei der zerebralen Venenanlage und der Entwicklung von venösen Kollateralkreisläufen beeinflusst. Der venöse Hirninfarkt entsteht im Gegensatz zum arteriellen Infarkt sehr langsam. Dem venösen Gefäßverschluss folgt eine Druckerhöhung in den vorgeschalteten Venenabschnitten und im Kapillarbett. Daraus resultiert eine Erhöhung des transmuralen Filtrationsdruckes an den Wänden der pialen…