Stress-MRT
J Sandstede · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2004 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die nicht-invasive Diagnostik der hämodynamisch relevanten KHK mit der Stress-MRT zielt auf die Detektion einer eingeschränkten Koronarreserve ab, das bedeutet den Nachweis einer Minderperfusion oder Wandbewegungsstörung unter Belastungsbedingungen. Die Belastung ist notwendig, da viele hämodynamisch relevante Stenosen nur unter Belastungsbedingungen zu einer Minderperfusion führen. Erst ab einer Stenose >85% ist mit einer Einschränkung der Ruheperfusion zu rechnen. Die Dobutamin-Stress-MRT beruht analog der Stress-Echokardiographie auf dem Prinzip der Induktion von Wandbewegungsstörungen unter Belastung, die si…