Fehlbildungsdiagnostik im 1. Trimenon
A Rempen · Zentralblatt für Gynäkologie · 2004 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Entwicklung hochauflösender Ultraschallgeräte mit Einsatz der Vaginalsonographie haben dazu geführt, dass bereits im ersten Schwangerschaftsdrittel fetale Organanomalien erkannt werden können. Die Einführung des Ultraschallscreenings im I.Trimenon im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge (8 + 0–11 + 6 kpl. SSW) und die Beachtung der Nackentransparenz (11 + 0–13 + 6 kpl. SSW) haben ebenfalls dazu beigetragen, dass viele Entwicklungsstörungen frühzeitig entdeckt werden. Da in Deutschland kein zentrales Register für pränatal diagnostizierte Fehlbildungen existiert, wurde eine DEGUM-Studie initiiert, die klären soll,…