Intraventrikuläre fetale Hirnblutung mit konsekutivem Hydrocephalus – Ein Fallbericht
B Queißer, A Breuer, K Müller, A Klee, M Gonser · Zentralblatt für Gynäkologie · 2004 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Beim Hydrocephalus internus liegt einer Erweiterung der Hirnseitenventrikel vor. Pränatal ist der Hydrocephalus meist Folge einer Stenose des Aquaeductus cerebri. Ursächlich kommen Fehlbildungen, insbesondere Neuralrohrdefekte oder Chromosomenaberrationen infrage, desweiteren pränatale Infektionen, wie die Toxoplasmose, Zytomegalie, Lues und Listeriose. Eine seltene Ursache ist die intrakranielle Blutung, der eine schwere Präeklampsie, fetale Gefäßanomalien oder eine Alloimmunthrombozytopenie zugrunde liegen kann. Fallbericht: Wir berichten über eine 17-jährige I Gravida mit einem insulinpflichtigen…