Verhaltensmedizinische Aspekte und Therapie des chronischen Tinnitus
Gerhard Goebel · psychoneuro · 2004 · Heft 06 · S. 330-336
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wenn sich ein Tinnitusbetroffener in ärztliche Behandlung begibt, wird er zunächst gefragt, was ihm fehle. Er beschreibt dann sein Symptom, das konstant oder inkonstant wahrgenommen wird. Erst danach folgt die eigentliche Antwort: Es fehlt die Ruhe und Stille! Um das Ausmaß des Leidens in verständlichem Umfang zu verstehen, ist neben der HNO- und neurologischen Diagnostik u.U. auch eine Verhaltensanalyse mit Erfassung des Tinnitusschweregrades sowie der psychiatrischen Komorbidität zu erheben. So finden sich z. B. in neurootologischen Spezialambulanzen bei knapp zwei Drittel der Patienten gegenwä…