Peripheres Cholecystokinin (CCK) moduliert die neuronale Aktivität im Dorsomedialen Nukleus des Hypothalamus (DMNH) nicht gefasteter Ratten
P Kobelt, JJ Tebbe, A Stengel, I Tjandra, M Goebel, BF Klapp, B Wiedenmann, Y Taché, H Mönnikes · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2004 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Durch Nahrungseintritt in den Dünndarm freigesetztes CCK spielt eine physiologische Rolle bei der Hunger-Sättigungsregulation, wobei die anorexigene Wirkung des Peptids und seine Effekte auf GI-Funktionen durch Modulation der Aktivität autonomer Hirnkerne vermittelt wird. Diese Kerngebiete sind die anatomische Basis dieser integrativen Rolle von CCK im Rahmen der „Gut-Brain-Gut“ Interaktion. Zurückliegend haben wir durch Nachweis einer Induktion von c-Fos–einem Marker neuronaler Aktivierung auf zellulärer Ebene („Brain-Mapping“)–gezeigt, dass peripheres CCK im dorsalen vagalen Komplex im Hirnstamm und im paraven…