Gianotti-Crosti-Syndrom nach Impfungen bei einem Kleinkind
N. Schwerk, C. Schwerk, L. Vogler, V. Schuster · Klinische Pädiatrie · 2005 · Heft 05 · S. 297-299
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Gianotti-Crosti-Syndrom (GCS) wurde erstmals 1955 von F. Gianotti beschrieben und später vorübergehend in kausalen Zusammenhang mit der akuten anikterischen Hepatitis B bei Kindern gebracht. Aufgrund des typischen Erscheinungsbildes stellt das GCS eine Blickdiagnose dar. Die Pathogenese ist bis heute unklar. Mittlerweile sind viele andere, vor allem virale Infektionserkrankungen als Trigger eines GCS bekannt. Wir berichten über ein Kleinkind, bei dem 5 Tage nach der vierten 6fach-Impfung und gleichzeitiger Pneumokokkenimpfung ein typisches GCS auftrat. Ein GCS nach Impfungen, insbesondere nac…