Violinisten und die Zeit des Übens: fMRI-Differenzen bei Profis und Amateuren
M Lotze, G Scheler, N Birbaumer · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Wir untersuchten Profiviolinisten und Amateure beim Spielen und vorgestellten Spielen von Mozarts Violinkonzert in G Dur (KV 216) mit funktioneller Kernspintomographie (fMRI). Im Durchschnitt hatten die professionellen Violinisten (Symphonieorchester) bereits 13 Jahre Ihres Lebens länger gespielt und 29h pro Woche mehr geübt als die Amateure. Trotz erhöhter Aktivität der Zielmuskeln beim Spielen (EMG der Fingerextensoren) zeigten die Profis insgesamt eine ökonomischere Hirnaktivierung, fokussiert im kontralateralen primären Motorkortex. Zudem wurde bei den Profigeigern hohe Aktivität im rechten Heschelschen Gyru…