Cerebrale Ischämie durch paradoxe Embolien beim Morbus Osler
D Ecker, C Lange-Aschenfeld, E Pinkhard, J Kassubek, R Huber · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie (Morbus Osler) ist eine autosomal dominante Erkrankung, die zu vorwiegend extrakraniellen arteriovenösen Malformationen führt. In seltenen Fällen kommt es durch intrakranielle arteriovenöse Malformationen zu intracerebralen Blutungen mit neurologischen Komplikationen. Allerdings leiden ca 20–30% der Patienten mit Morbus Osler an pulmonal-arteriovenöse Fisteln, die durch paradoxen Embolien zu ischämischen Insulten führen können. Wir berichten von zwei jüngeren Patienten im Alter von 25 und 46 Jahren, die bedingt durch paradoxe Embolien durch pulmonal arteriovenöse Fis…