Fontane und die Homöopathie
Karl Otto Sauerbeck · Allgemeine Homöopathische Zeitung · 2004 · Heft 06 · S. 273-279
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Überall, wo ärztliche Bemühungen in Fontanes Werken geschildert werden, steht die Homöopathie im Vordergrund, obwohl der Dichter selbst sich nie homöopathischer Behandlung unterzogen zu haben scheint. Zwar macht er in den Gedichten keine Anspielungen auf die homöopathische Lehre. In seinen Romanen jedoch äußert er sich über sie und entfaltet genaue Kenntnisse: sowohl über die althergebrachte urtümliche Homöopathie der Kräuterweiber im „Stechlin” als auch über Hahnemanns Lehrgebäude in „Unwiederbringlich”. Dabei berücksichtigt er mehr Gesichtspunkte als die anderen Schriftsteller seiner Zeit. Der…