Die uterine Perfusionsstörung im zweiten Trimenon - aktuelle pathophysiologische, diagnostische und therapeutische Aspekte
H. Stepan, R. Faber · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 06 · S. 205-209
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die dopplersonographische Messung der uterinen Perfusion ist eine etablierte und nicht-invasive Methode zur Einschätzung des uteroplazentaren Blutflusses und der Impedanz im nachgeschalteten Gefäßbett. Diese Methode ist heute als einzige in der Lage, im 2. Trimenon mit hoher Sensitivität ein Risikokollektiv für spätere Schwangerschaftserkrankungen wie Präeklampsie oder intrauterine Wachstumsretardierung zu erkennen. Die Spezifität ist dagegen gering, da ein großer Teil der Schwangeren mit uteriner Perfusionsstörung trotz dieses Befundes einen normalen Schwangerschaftsverlauf hat. Gegenwärtig fehl…