Latente Hypothyreose: die psychiatrische Dimension
M. Lauer, A. Fallgatter, J. Zielasek · Der Nuklearmediziner · 2005 · Heft 02 · S. 89-91
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Prävalenz von Depressionen, Schlafstörungen, Merkfähigkeit- und Gedächtnisstörungen und auch Angsterkrankungen ist bei untersuchten Probanden mit latenter Hypothyreose gegenüber der Normalbevölkerung bis zu dreifach erhöht. Bei therapierefraktären Depressionen stellt die latente Hypothyreose einen entscheidenden somatischen Risikofaktor dar. Insbesondere diese Risikogruppe profitiert von einer Augmentationsstrategie mit Schilddrüsenhormonen und spricht besser auf eine Behandlung mit klassischen Antidepressiva an. Bereits TSH-Werte im oberen Normbereich scheinen zu einer höheren Phasenfrequenz…