Endometriose und Adenomyose
G. Leyendecker, G. Kunz · Zentralblatt für Gynäkologie · 2005 · Heft 05 · S. 288-294
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die uterine Peristaltik ist von fundamentaler Bedeutung im frühen Prozess der Reproduktion. Gleichzeitig ist sie mit der Entwicklung des Krankheitsbildes von Endometriose/Adenomyose kausal verbunden. Eine Endometriose ist mit einer Hyperperistaltik assoziiert. Sie führt zur Desquamation von Fragmenten basalen Endometriums, die vermehrt durch retrograde Menstruation in die Peritonealhöhle gelangen, wo sie Endometrioseherde bilden. Gleichzeitig fördert die Hyperperistaltik die Bildung von myometrialen Dehiszenzen, in die basales Endometrium infiltriert und eine Adenomyose bildet. Die Prävalenz der…