Gelingt eine prismatische Korrektion des kleinwinkligen Einwärtsschielens mit der Mess- und Korrektionsmethodik nach Hans-Joachim Haase?
M Kromeier, G Kommerell · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2006 · Heft 01 · S. 29-35
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Bei der „Mess- und Korrektionsmethodik nach H.-J. Haase” (MKH) gilt eine kleine Vergenzfehlstellung („Fixationsdisparation”) als Hinweis darauf, dass es dem Betroffenen nicht gelingt, eine größere, latente Vergenzfehlstellung („Winkelfehlsichtigkeit”) vollständig zu überwinden. Objektive Messungen der Augenstellung haben jedoch gezeigt, dass die Wahrnehmungsteste der MKH zu der Diagnose „Fixationsdisparation” führen können, obwohl in Wirklichkeit keine Vergenzfehlstellung vorliegt. FRAGE: Wie reagieren Personen mit einer zwar sehr kleinen, aber objektiv nachgewiesenen Vergenzfehlstel…