Das hepatopulmonale Syndrom - Wo stehen wir im Jahr 2006?
J M Gschossmann, M Essig, J Reichen, U Scheurer, G Gerken · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2006 · Heft 03 · S. 249-256
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das hepatopulmonale Syndrom (HPS) ist charakterisiert durch die Kombination einer Hepatopathie und der Störung des pulmonalen Gasaustausches mit arterieller Hypoxämie, intrapulmonaler Gefäßdilatation und Shuntbildung ohne zugrunde liegende kardiale oder pulmonale Erkrankung. Der Verlauf ist in der Regel progredient und das Mortalitätsrisiko in Abhängigkeit vom pulmonalarteriellen Shuntvolumen und dem Ausmaß der pO2-Erniedrigung bei Raumluft zunehmend erhöht. Die Pathophysiologie des HPS ist bis dato nur partiell geklärt. Favorisiert wird eine multifaktorielle Genese. Neben funktionellen intrapulm…