Messung des funktionellen Totraumes mit Capnovolumetrie
M Schulte, P Brand, HJ Smith, T Meyer · Pneumologie · 2005 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung In einigen Bereichen der Lungenphysiologie und deren klinischen Anwendung ist die Messung des funktionellen Totraumes hilfreich. Dies ist bei Patienten mit schwerer COPD mit den meisten Verfahren nicht möglich, da man die verschiedenen Phasen des Expirogrammes nicht trennen kann. Lediglich mit einer teuren und aufwendigen massenspektrometrischen Methode unter Verwendung des mit dem stabilen Isotops 18O markierten C18O2 ist die Totraum-Messung bei diesen Patienten valide. Dieses Tracergas zeichnet sich nach Inhalation dadurch aus, dass es lediglich aus dem Totraum ausgeatmet wird, im Alveolarraum dageg…