Differentialtherapeutische Überlegungen zur Schädelbasisrekonstruktion mit freien Lappen
DJ Schaefer, C Kunz, M Haug, C Jaquiery, O Scheufler, R Wettstein, G Pierer · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2005 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die Schädelbasis ist durch die Komplexität der Anatomie und Funktion lebenswichtiger Strukturen bestimmt. Die Rekonstruktion erfordert die Berücksichtigung der postablativen Defektfüllung, Abdichtung des Kraniums und der Mittelgesichtshohlräume sowie epithelisierte Auskleidung der Nasenhöhle. Lokale und regionale Lappenplastiken sind in ihrer Größe und Erreichbarkeit der freigelegten Strukturen limitiert. Freie Lappen ermöglichen die Rekonstruktion mit vaskularisiertem Gewebe mit dem Ziel, knöcherne Strukturen und Implantate zu decken und eine adjuvante Radiotherapie zu ermöglichen. Methoden: Von Okt…