Reversible autonome Dysfunktion bei einer jungen Patientin mit septischem Multiorgan-Dysfunktionssyndrom
H Schmidt, R R Flieger, R Hennen, P Tymiec, M Winkler, D Hoyer, M Buerke, U Müller-Werdan, K Werdan · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2005 · Heft 12 · S. 648-651
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE UND KLINISCHER BEFUND: Eine 24-jährige Frau wurde mit Sepsis aufgrund einer Meningokokkeninfektion eingewiesen, die von einer fulminanten autonomen Dysfunktion begleitet wurde. UNTERSUCHUNGEN: Die Laborbefunde deuteten auf ein akutes Nierenversagen und eine disseminierte intravasale Koagulopathie (Kreatinin 183 µmol/l, D-Dimere 1,52 mg/l). Die initiale zentralvenöse O2-Sättigung betrug 60-65 %. Ein hoher Procalcitoninspiegel von 66,7 ng/ml, ein CRP von 79,8 mg/l sowie Leukozyten von 12,2 Gpt/l erhärteten die Diagnose des schweren septischen Schocks. THERAPIE UND VERLAUF: Die Behandlung d…