Kahnbeinfrakturen - wann operativ, wann konservativ? CT-basierte Klassifikation
B. Karle, B. Mayer, H. B. Kitzinger, S. Fröhner, R. Schmitt, H. Krimmer · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2005 · Heft 04 · S. 260-266
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die frische Kahnbeinfraktur ist schwierig zu diagnostizieren und war lange Zeit eine Domäne der konservativen Therapie. Als Folge sind wir heute mit einer großen Anzahl an Skaphoidpseudarthrosen und den Spätfolgen in Form des fortgeschrittenen karpalen Kollapses (SNAC-Wrist) konfrontiert. Eine Analyse von 30 Patienten mit Kahnbeinpseudarthrose ergab als Ursache der Pseudarthrose, dass sich nur 30 % (n = 9) der Patienten nicht in ärztliche Behandlung begeben hatten. Die Mehrheit der Patienten (70 %, n = 21) hatte nach dem Trauma einen Arzt aufgesucht. Bei diesen Patienten war aber entweder die Fra…