Dysphagie beim Morbus Parkinson – Ein komplexes Funktionsmuster
B Leineweber, D Steube · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Bei einer Dysphagie eines Parkinson-Patienten ist bisher nur allgemein akzeptiert, dass die orale Phase des Schluckaktes gestört ist. Es kommt zu einer eingeschränkten Boluskontrolle, einer Dysfunktion der Zunge sowie zu einer Retention von Speiseresten in der Mundhöhle, den Valleculae und dem Recessus piriformis beiderseits (2). Neuere Studien weisen aber auf ein komplexeres Störungsmuster hin, auch die pharyngeale und ösophageale Phase des Schluckaktes betreffend. Hervorzuheben sind insbesondere Störungen des oberen und unteren Ösophagussphinkters (1). Das Störungsbild kann dann gekennzeichnet sein…