Das Mona-Lisa-Syndrom, die periphere Fazialisparese in der Schwangerschaft
U Friebe-Hoffmann, HG Bender, G Kojda, TK Hoffmann · Zentralblatt für Gynäkologie · 2005 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Mona Lisa war vor der Erschaffung Ihres berühmten Gemäldes (1503 bis 1506) schwanger und lange wurde medizinhistorisch darüber spekuliert, ob dem präzisen Anatom und Künstler Leonardo da Vinci das berühmte Lächeln der Dame durch die exakte Darstellung einer Synkinese (Bewegung des Mundwinkels beim Lidschlag) oder aber einer Gesichtsmuskelkontraktur nach Defektheilung einer peripheren Fazialisparese gelungen sei. Die periphere Fazialisparese nach Schädigung des VII. Hirnnerves erstreckt sich meist einseitig auf die gesamte mimische Muskulatur und führt zu einer Asymmetrie des Gesichts. Das Risiko an einer periphe…