Trisomie 18– Ein ethisches Dilemma
R Odendahl · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2005 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Der Trisomie 18 (Edwards Syndrom) ist in der Literatur eine hohe Sterblichkeit in den ersten Lebenswochen zugeordnet. Die meisten Patienten werden aufgrund des komplexen Fehlbildungsmusters bereits intrauterin diagnostiziert. Viele weitere fallen unmittelbar postnatal durch eine Chromosomenanalyse auf und werden im Einvernehmen mit ihren Eltern und unter medizinischer und psychologischer Begleitung ihrem „infausten“ Schicksal überlassen. Was passiert jedoch mit den Kindern, die zum einen aufgrund einer nur gering ausgeprägten Symptomatik spät diagnostiziert werden und zum anderen durch einen ausge…