CareLit Fachartikel

Angst: die tiefenpsychologische Betrachtungsweise

Eva Jaeggi · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2005 · Heft 04 · S. 370-375

Dokument
1040123
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
PiD - Psychotherapie im Dialog
Autor:innen
Eva Jaeggi
Ausgabe
Heft 04 / 2005
Jahrgang 6
Seiten
370-375
Erschienen: 2005-12-01 00:00:00
ISSN
1438-7026

Zusammenfassung

Zusammenfassung Ausgehend von der in der psychoanalytischen Neurosenlehre üblichen Einteilung der Angsterkrankungen in Phobien und Angstneurosen wird erläutert, warum Phobien als die „reifere” der beiden Angsterkrankungen gesehen wird. Das wichtigste Kriterium dabei ist die „Reife” der Abwehr, die im Falle der Phobie bei einer noch gut integrierten Ich-Struktur die von innen kommende Angst auf ein äußeres Objekt „verschieben” kann. Bei der Angstneurose gelingt dies nicht, weshalb die Angst sich nicht an ein Objekt bindet, sondern ganz unvermittelt durchbricht. Die Quelle der Angst kann in einem Triebkonflikt ode…

Schlagworte

Angstneurose Phobie reife und unreife Abwehr Triebkonflikt Introjektion PiD - Psychotherapie im Dialog